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Home Trends der Allgemeinen Luftfahrt "Fürsty" - der Verkehrslandeplatz für die Zukunft der Region |
Geplante MaßnahmenEine neue luftrechtliche Genehmigung wird beantragt, nachdem das Bundesministerium der Verteidigung und die Bundesanstalt für Immobilien- Aufgaben bereits ihre Zustimmung dafür gegeben haben.Derzeit sind keine Investitionen in „Fürsty“ notwendig. Ein späterer weiterer Ausbau von Hallen, Tower, Tankstelle und Verwaltungsgebäude, soweit notwendig, soll durch private Investoren erfolgen. Weiter sollen Unternehmer zur Ansiedlung auf dem Flugplatzgelände geworben werden. In diesem Zusammenhang hat die Flugplatz FFB Betriebsgesellschaft mbH bereits in den letzten Wochen des Jahres 2005 Gespräche mit verschiedenen Unternehmern geführt, deren Ergebnisse unten mit aufgeführt sind. Langfristig soll der Flugplatz in der Planung der umliegenden Kommunen integriert werden. Der Ausblick auf an- und abfliegende Flugzeuge wird Besucher locken. Auch dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen. Flugzeuge sind und bleiben ein Besuchermagnet, dies wird immer wieder klar, wenn man die Anzahl der Besucher an anderen Flugplätzen beobachtet. Flugbetrieb und ArbeitsplätzeSchon heute hat der eingeschränkte Flugbetrieb in „Fürsty“ 4 Arbeitsplätze im Bereich der 400€ -Jobs geschaffen. Durch die Ansiedlung von weiteren Luftfahrttechnischen Betrieben werden aus diesen eingeschränkten Beschäftigungsverhältnissen vollwertige Arbeitsplätze.Passagieraufkommen und ArbeitsplätzeEin Unternehmer hat jetzt bereits angekündigt, nach Vorliegen der luftrechtlichten Genehmigung in „Fürsty“ ein „Luft-Taxi“ mit 2 bis 3 kleinen Geschäftsflugzeugen zu stationieren.Der zukünftige Kunde dieses Unternehmens wird von „Fürsty“ aus sein Flugziel im Bereich der Bundesrepublik Deutschland schon fast erreicht haben, wenn sein Kollege nach den Kontrollen am Flughafen Franz-Josef Strauß im Flugzeug gerade Platz genommen hat. Für Kunden, für die Zeit Geld bedeutet und für die die Flugpläne der Fluggesellschaften zu starr sind, eine ideale Möglichkeit, aus der Planungsregion 14 heraus zu agieren oder Kunden zu empfangen. Ein Münchner Unternehmen, welches weltweit Ambulanzflüge durchführt, möchte seinen Betriebssitz nach „Fürsty“ verlegen. Werftbereich und ArbeitsplätzeEin Kleinbetrieb hat sich bereits angesiedelt und plant den Ausbau des Betriebes um weitere 6 Arbeitsplätze. Eine weitere Firma will nach der Erteilung der luftrechtlichen Genehmigung erst einen Teil und dann vielleicht die ganze Firma von München nach „Fürsty“ verlegen. Ein weiterer Unternehmer aus dem Landkreis FFB plant, einen Service-Betrieb für die im Aufwärtstrend befindliche Leichtflugzeugszene auf dem ehemaligen Militärflugplatz zu stationieren. 30 Arbeitsplätze wären langfristig mit dieser unternehmerischen Entscheidung verbunden.Ansiedlung von flugaffinem Gewerbe und Standort für ArbeitsplätzeNicht nur auf dem Flugplatz selbst, sondern auch in dem direkt angrenzenden Industriegebiet Hasenheide Nord, bringt die Nähe zu einem Verkehrslandeplatz zusätzliche Kriterien, für eine Ansiedlungsentscheidung. Hier liegt es an den Trägern, der Stadt und der Sparkasse Fürstenfeldbruck, diesen Standortvorteil in klingende Münze umzuwandeln. Es gibt Unternehmen, die genau diesen Vorteil nutzen möchten.Der Flugplatz als Erholungs-, Freizeit und Erlebnispark für BesucherGenau so selbstverständlich wie ein gastronomischer Betrieb mit Biergarten und Kinderspielplatz ist für einen Flugplatz der Bedarf von Unterkunftskapazität. Am Flugplatz durchgeführte Gebraucht- flugzeugmessen, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen usw. werden im Umfeld des Flugplatzes neue Arbeitsplätze entstehen lassen.Umweltschutz und Luftfahrt sind gut vereinbarBereits zu Zeiten des militärischen Flugbetriebes war der Flugbetriebsbereich eine kleine Insel für seltene Tiere und Pflanzen. Gestern wie heute konnte und kann man dies beobachten.Nicht selten ist, dass der „Fliegerkamerad“ Fischreiher die Starts und Landungen der großen Brüder kritisch und wohl auch manchmal von oben herab beobachtet. Wird der Zaun des Flugplatzes niedergerissen und der Mensch hat freien Zugang, so ist der Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich zerstört. Negativbeispiele dafür gibt es in aufgelassenen Flugplätzen genug. Planungen, die das Flugplatzgelände betreffen, müssen die Tatsache berücksichtigen, dass durch den Flugbetrieb in den letzten Jahren große Teile des Flugplatzes zu FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) als Flachland- Mähwiese an die EU gemeldet wurde. Wiesen Wildblumenwiesen beherbergen eine große Artenvielfalt. Auf ihnen finden:
Gehölze Hecken und Einzelgehölze bieten vielfältige Lebensbedingungen auf engstem Raum. Für viele Insekten, Spinnen, Singvögel und Kleinsäuger sind Hecken und Einzelgehölze von existenzieller Bedeutung. Kleine Gehölze und Sträucher wie Feldahorn, Hainbuche, Wilde Rose, Weißdorn und Schlehe können in Randbereichen und Hallennähe wachsen, ohne dass der Flugbetrieb eingeschränkt werden muss. Feuchtflächen und Tümpel Staunasse Bereiche auf Flugplätzen sind der Lebensraum stark bedrohter Pflanzen- und Tierarten. Orchideen und Binsen, Libellen und Amphibien haben hier sichere Rückzugsflächen. Kleine Tümpel oder Feuchtflächen außerhalb der Betriebsflächen, die im Wesentlichen sich selbst überlassen werden, bereichern die Artenvielfalt auf dem Gelände eines Flugplatzes. Landschaftspflege “Weniger ist mehr“ ist der Schlüssel zum Artenreichtum. Wiesen außerhalb von Roll- und Startbahnen nicht zu düngen, nur ein bis zwei Mal im Jahr zu mähen und den ersten Schnitt erst im Juli durchzuführen, hat Vorteile:
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