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Bürgerinitiative
Aufsteigen mit Fürsty
Luftverkehr schafft Arbeitsplätze e. V.


Keine Geschäftsflieger in Oberpfaffenhofen


Wirtschaftsminister Martin Zeil zur Zukunft vom Sonderflughafen Oberpfaffenhofen


Foto: privat von ausgehängtem Plakat



Ein Gespenst geht um in Maisach oder: Rückkehr der Flieger nach Fürsty ohne BMW?


Eine Stellungnahme von Dr. Klaus-Peter Sternemann
zum Text (27.04.2012)





Interview in München.tv


Dr. Klaus-Peter Sternemann und Marie-Thérèse Ritz Burgstaller von der BI „Aufsteigen mit Fürsty“ nehmen Stellung zur Schließung des Bundeswehr-Standorts Fürstenfeldbruck
Link zur Sendung (November 2011)





Stellungnahme zur Schließung des Bundeswehr-Standorts Fürstenfeldbruck


zum Text der Pressemitteilung (26.10.2011)





Popularklage


Bürgerinitiative „Aufsteigen mit Fürsty“, Fliegerclub München und Privatkläger reichen Popularklage gemäß Art.98 Satz 4 der Bayerischen Verfassung ein.
zum Text der Pressemitteilung (17.05.2011)





Interview in München.tv


Link zur Sendung (Januar 2011)





Bildband: Flora - Fauna - Fürsty


Laden Sie hier den Flyer zum Buch.

(Im Flyer finden Sie auch Bestell-Informationen. Am besten ausdrucken auf DIN A4, 2 Seiten pro Blatt, beidseitig drucken)



Das Flugplatzgelände Fürstenfeldbruck, in der Region auch unter dem Namen „Fürsty“ wohl bekannt, war über 70 Jahre militärisches Sperrgebiet. Sozusagen „im Geheimen“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit konnte sich hier auf knapp 300 Hektar eine einmalige Landschaft entwickeln. Frei von industrieller Agrarproduktion, frei von Bebauung und Straßenverkehr, so konnte ein Rückzugsgebiet für viele geschützte Tier- und Pflanzenarten entstehen Aus diesem Grund wurde fast das gesamte Gelände 2004 von der Europäischen Union als Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiet anerkannt.
In den Jahren 2009 und 2010 hat Frau Marie-Thérèse Ritz-Burgstaller mit Unterstützung von Experten, wie Prof. Dr. H. Rehder und Dr. E. Pfeuffer, eine Inventur des Geländes gemacht und es fotografisch dokumentiert.
Das Ergebnis ist ein Bildband mit ca. 250 Fotos auf 140 Seiten. Wer darin blättert, wird sofort in seinen Bann geschlagen und wird erkennen, dass nicht nur die Regenwälder in fernen Erdteilen dringend geschützt werden müssen, sondern ebenso die – für die meisten Leser vielleicht noch exotischeren – Arten in unserer Region.
ISBN 978-3-00-032918-0




Lesenswert: Glosse "Ein Bunter Abend 2110" von Thomas Steinhardt in Fürstenfeldbrucker Tagblatt (12.07.10) und Merkur online (02.08.10):


Angesichts der vielen Aktionen zum Thema 100 Jahre Flugfeld Puchheim wollen wir heute einen kleinen Blick. in die Zukunft wagen: Wir begeben uns also in das Jahr 2110, in dem eine Gruppe künstlerischer Aktivisten entdeckt, dass es auch einmal in Maisach ein Flugfeld gab. Und dass es just vor 100 Jahren sein Ende fand, mit Ausnahme natürlich der kleinen Startbahn für die Brandbeobachter.

Was die Puchheimer damals konnten, können wir jetzt erst recht, denken sich die Aktivisten und rufen die Aktion ,,100 Jahre fluglärmfreies Maisach" ins Leben. Ein bunter Abend in der früheren Trabrennbahn, in der seit etwa 95 Jahren vor allem Heavy-Metal-Konzerte stattfinden, soll den Weg zur Flugfreiheit würdigen. Wer mitfeiern will, muss sich am Tor 6 aus historischen Gründen ein Knöllchen abholen und es gleich bezahlen. Die Zettelchen mit Bildern von Gerhard Landgraf und Norman Dombo sind die Eintrittsbilletts zur Arena.

Hier wird das Landesentwicklungsprogramm aus dem Jahr 2009 in Reimform vorgetragen. Hunderte von Zuhörern klatschen rhythmisch mit. Dann betreten Schauspieler in Roben die Bühne. Sie geben den Juristen-Rapp. Eine Preisung der Weisung, eine Widmung der Entwidmung, keine Unflätigkeit wegen Untätigkeit und ein großes Prima auf die Bima singen sie, während Naturschützer mit verbundenen Augen in Ketten gelegt werden. Nach der Melodie des Gefangenenchors singen sie den großen Choral von der Ausgleichsfläche. Applaus brandet auf, die Zuschauer werfen mit Orchideen.

Andächtig wird die Menge erst, als zu Harfenklängen die politischen Schriften von Reinhold Bocklet verlesen werden. Einige schluchzen. Der Abend endet mit einem Feuerwerk. Am Firmament erscheint der Schriftzug BMW, was heißt: Das beste Maisach der Welt. Gemeinsam schicken die Feiernden noch einen Gruß nach Dachau-Gröbenried. Hier feiert man gerade 85 Jahre Startbahn für 5,7-Tonner.

Trainingsbahn für Traber gestrichen und
Glosse: Bunter Abend 2010 von Thomas Steinhardt




Spaßfahrten für 'Hobbyrennfahrer' auf wertvoller öffentlicher Infrastruktur

Diese Fotos stammen vom 20.07.2010.




(alle Fotos privat)



Frühjahrs-Fly-In am Verkehrslandeplatz Fürsty gut angenommen



Insgesamt 155 Flugbewegungen wurden am Samstag, den 08. Mai abgefertigt, dazu trugen überwiegend die 75 Gastflugzeuge bei, deren Piloten die Gelegenheit benutzten, um sich zu informieren oder die Reise mit einem Kurzbesuch in München zu verbinden. „Diese Anzahl an Bewegungen liegt gut 1/3 über dem Durchschnitt von 110 Bewegungen pro Tag, die in unserm Antrag auf luftrechtliche Genehmigung stehen. Beschwerden über Fluglärm gingen bisher keine ein.“ erklärte Flugplatz-Geschäftsführer Andreas Boehl. Geschätzte 300 bis 350 Besucher waren überwiegend zu Fuß oder per Rad durch das Tor 6 gekommen. Alle Gäste, gleichgültig ob zu Land oder durch Luft gekommen, nutzen die Gelegenheit, sich über den Stand der Planungen, die laufenden Gerichtsverfahren, die Aussichten für die Annahme der Petition zum Erhalt des FFH-Gebiets und die Einmaligkeit des Naturschutzgebiets auf dem Gelände zu informieren. Die überwiegende Mehrheit der Gäste wünschte den Betreibern viel Erfolg bei ihrem Vorhaben, einen Verkehrslandeplatz für die Region 14 zu schaffen und zugleich das FFH-Gebiet auf dem Gelände zu erhalten.
Auf reges Interesse bei den Besuchern stieß die geführte Wanderung durch den Nordost-Teil des FFH-Gebiets, die wegen der vielen Fragen der Teilnehmer statt der geplanten 30 Minuten insgesamt fast 1 ½ Stunden dauerte. Kein Wunder, gab es doch neben vielen selten gewordenen Pflanzen, die im Jahr der Artenvielfalt 2010 besonders unterstützte Feldlerche und sogar einen Standort von Zauneidechsen zu sehen, eine Art, die inzwischen auf der Roten Liste der besonders gefährdeten Arten steht. Dieser Teil ist durch die Verschiebung der Trabrennbahn nach Osten besonders betroffen.
Die Veranstalter spielten mehrfach über eine 800-Watt-Musikanlage eine 15 Minuten lange Tonaufzeichnung einer Trabrennveranstaltung in Daglfing vom April 2010 in Original-Lautstärke ab. Dies übertönte nicht nur jedes Gespräch, sondern auch jedes Fluggeräusch. Mehrere Besucher aus Maisach und Olching äußerten sich, je nach Temperament, vornehm zurückhaltend mit Unverständnis oder in gut bayerischen Kraftausdrücken über die Planungen aus der Gemeinde Maisach und die Politik der CSU-Kreisleitung. Zur Kritik über die erwartete Lärmbelastung durch das Fly-In aus der Gemeinde Maisach verwiesen die Veranstalter, Betriebsgesellschaft und Bürgerinitative, darauf hin, dass man BMW sogar mehrere Veranstaltungen pro Jahr in größerem Umfang zugestehen wolle, wobei erst ab der 4. Veranstaltung ein Einspruch der Gemeinde möglich sei.
(alle Fotos privat)

















Petiton - Erhalt des FFH Gebiets auf dem Areal des Flugplatzes Fürstenfeldbruck

Unterstützen Sie uns dabei die Umwelt zu erhalten und setzen Sie sich aktiv für den Erhalt des bedeutsamen FFH Gebiets auf dem Flugpaltz Fürstenfeldbrcuk ein. Laden Sie noch heute die Petition Erhalt FFH Gebiet und sammeln Sie Unterschriften! Setzen Sie ein Zeichen, jede Unterschrift ist wichtig!


Themen am Flugplatz - Bilder sagen mehr als Worte

Laden Sie die offizielle Präsentation zu den aktuellen Themen am Flugplatz.





Oktoberfest FlyIn ein voller Erfolg!

Mehr als 100 Flugzeuge fanden am 26.09.2009 bei bestem Flugwetter den Weg nach Fürsty. Damit wurde unser Ziel Fürsty als Flugpaltz der Allgemeinen Luftfahrt für München bekannter zu machen voll erreicht. In vielen interessanten Gesprächen wurde immer wieder die Bedeutung des Flugplatzes für die Region betont. Die anwesende Bevölkerung war nicht nur an den Flugzeugen sondern auch an der Zukunft des Flugplatzes interessiert.













Wir bedanken uns bei allen die den Weg nach Fürsty gefunden haben und sich damit aktiv für den Fortbestand des Flugplatzes einsetzen.

Flugplatzareal ein wertvolles Biotop!



Fürsty Info 2009 war ein voller Erfolg!

Unsere Ziele, die Anwohner besser zu informieren und einzubinden und zugleich den Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck als einzigen Zugang der Allgemeinen Luftfahrt zur Landeshauptstadt München mit Betriebspflicht und ausreichender Infrastruktur bekannt zu machen, wurden erreicht. Die Veranstaltung war wesentlich besser besucht als im Vorjahr, was nicht nur auf das gute Wetter, sondern auch auf das aktuelle Interesse der Anwohner zurückzuführen ist.


Mehr als 1000 Besucher, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche kamen zu Fuß, per Rad, per S-Bahn oder mit dem Auto. Im Rahmen einer Sondergenehmigung gab es 91 Flugbewegungen. Die längste Anreise hatten zwei Piloten aus Egelsbach bei Frankfurt/M.
„Das ist etwa die Verkehrsmenge, die zu erwarten wäre, wenn uns Betriebszeiten wie 2006 beantragt, endlich genehmigt würden.“ sagte Andreas Boehl, Geschäftführer der Betreibergesellschaft. Lärmbeschwerden gingen bis zum Sonntag-Abend nicht ein.


Fast alle Besucher ermunterten Betreibergesellschaft und Bürgerinitiative, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich weiter intensiv für die Erhaltung des Verkehrslandeplatzes „Fürsty“ einzusetzen.

Laden Sie die offizielle Pressemeldung zur Veranstaltung.

Fürsty Info


Die Bürgerinitiative informiert an dieser Stelle laufend über den aktuellen Stand der Entwicklung des Fluggeländes Fürstenfeldbruck

FürstyInfo 2009, um eine Woche verschoben!

Neuer Termin Samstag 04.04.2009!



airWork über die Situation in der Allgemeinen Luftfahrt in München

Link zum Artikel: Abakus und Leberkäs Willkommen in Augsburg, wir begrüßen Sie in München!

FürstyInfo 2009, Sie sind herzleich eingeladen sich über Zukunft des Flugplatzes zu informieren




FürstyInfo 2009 Programm und Einladung



Laden Sie die Einladung als PDF herunter und verteilen Sie sie.

Offener Brief an Herrn Staatsminister Zeil

Fürstenfeldbruck, den 27.11.2008
Sehr geehrter Herr Staatsminister Zeil,

unsere Bürgerinitiative ist wohl die einzige in Bayern, die konstruktiv denkt und nicht einfach aus Prinzip etwas verhindern möchte. Wir sind eine Vereinigung von über 600 Bürgern, überwiegend aus der Planungsregion 14, die sich dafür einsetzen, dass die Gemeinden der Region 14 sich von reinen Schlafstädten Münchens zu eigenständigen Wirtschaftszentren entwickeln können. Einige haben Fortschritte gemacht, andere, etwa Fürstenfeldbruck, scheint die allgemeine Müdigkeit in diesem Umfeld derart angesteckt zu haben, dass man dort mit einer Auspendlerquote von 85 % zufrieden ist und sich über den aktuellen Einbruch bei den Gewerbesteuer-Einnahmen nur wundert. Die Leerstände und die hohe Fluktuation im Handel in den neuen „Ortszentren“ im Landkreis FFB sollten uns Warnung sein! Wir meinen, dass das die gegenwärtige schwierige Wirtschaftslage eine Herausforderung für die Politik ist und genutzt werden muss, um heute die Voraussetzungen für die Zukunft nachhaltiger Arbeitsplätze morgen vor Ort zu schaffen – dies ist übrigens auch eine Forderung der Naturschutzverbände.

Wir haben dabei Rückhalt bei den Wählern: Unsere BI konnte 2006 fast 10.000 Unterschriften unter eine Petition für den Verbleib von Fürstenfeldbruck als Verkehrslandeplatz im LEP sammeln, 3 x mehr als alle Anti-Initiativen zusammen! Wir meinen, mit der Ankündigung einer Änderung des LEP betreffend den Sonderlandeplatz Oberpfaffenhofen, ergibt sich dringend Gesprächsbedarf für die Rolle von Fürstenfeldbruck als Verkehrslandeplatz:
  • Ein Teil des „unerwünschten“ Zuwachses an Flugverkehr in Oberpfaffenhofen könnte problemlos nach Fürstenfeldbruck verlegt werden. Die noch 2007 aktuelle Überlegung, die realistisch 40.000 geplanten Flugbewegungen von Fürstenfeldbruck auf Jesenwang und Oberpfaffenhofen aufzuteilen, kann jetzt so nicht weiter verfolgt werden.

  • Das Alternativ-Konzept der Gemeinde Maisach fällt mit dem abzusehenden Rückzug von BMW von der großen Lösung in sich zusammen. Unsere BI hat im Juli 2008 mit BMW grundsätzliches Einvernehmen über eine gemeinsame Lösung, d.h. Fahrtraining und Flugverkehr, erzielt. Es fehlt nur noch der politische „Ruck“, der durch die verfestigten Strukturen gehen muss und der BMW den Teilrückzug ohne Image-Verlust ermöglicht.

  • Der Betrieb eines Verkehrslandeplatzes auf dem ehemaligen Fliegerhorst hat sehr gute Chancen, als wirtschaftlicher Kondensationskern für die Region zu wirken, wie es u. a. Egelsbach für den Rhein-Main-Raum oder Straubing vorführen. Es geht dabei gerade nicht darum, wie die Gegner fälschlich behaupten und wie es andernorts tatsächlich passiert ist, eine Subventionsruine für Billig-Fluglinien zu schaffen. Die einzige „Subvention“ für einen Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck wäre die Überlassung eines Teils dieser Infrastruktur zum Verkehrswert, die vom Steuerzahler über viele Jahre finanziert worden ist. Wir halten es für wirtschaftlicher, diese weiter zu nutzen, anstatt sie zurückzubauen!

  • Die Gegnerschaft in der Bevölkerung ist folgerichtig sehr gering im Vergleich zu den beiden anderen Flugplatz-Projekten im Raum München: Die Anzahlen der Einwendungen gegen die 3. Startbahn München II, die Betriebsausweitung Oberpfaffenhofen und den Verkehrslandeplatz Fürstenfeldbruck betragen rund 60.000, 30.000 bzw. 600. Weshalb die Staatsregierung einerseits 90.000 Gegner der beiden ersten Projekte weitgehend ignorieren will, aber dem Willen von 600 möglicherweise nachgeben möchte, ist nicht nachvollziehbar.

Diese und weitere Fragen würden wir gerne in einer Veranstaltung nach dem Vorbild eines Runden Tisches zum Anfang des neuen Jahres diskutieren. Gerne sollen daran auch Vertreter von Oberpfaffenhofen, der Flughafen München GmbH (FMG) und der Anti-Bürgerinitiativen teilnehmen. Um eine große Beteiligung sicher zu stellen, schlagen wir vor, dass das Wirtschaftsministerium dies organisiert, würden es jedoch, Ihre Zusage vorausgesetzt, auch selbst ausrichten. Gerne sind wir auch bereit, in einem anderen Rahmen mit Ihnen in eine Diskussion über die dieses wichtige Thema der wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises einzutreten, gerne auch unter Mitwirkung Ihres Parteifreunds Prof. Klaus Wollenberg, Kreisrat Fürstenfeldbruck.


Offener Brief an Herrn Walch

Download Offener Brief an Herrn Walch

Fürsty Info am 17.05.2008

Alle Piloten, die für kommenden Samstag ein lohnenswertes Flugziel suchen, sind herzlich nach Fürstenfeldbruck (ETSF) eingeladen.
Dort veranstaltet die FFB Flugplatz Fürstenfeldbruck Betriebsgesellschaft mbH von 10-17 Uhr zum dritten Mal einen Tag der offenen Tür mit Fly-In.


Piloten und Flugplatz-Nachbarn können sich vor Ort über den aktuellen Stand und die Zukunftspläne von Fürsty informieren. Bereits in den vergangenen Jahren war die Veranstaltung ein großer Erfolg. 2007 kamen 55 Luftfahrzeuge - vom UL über die Zweimot bis hin zu zahlreichen Oldtimern - nach Fürstenfeldbruck. Zur Erleichterung der Planung bitten die Organisatoren im Vorfeld um eine kurze Info über die Teilnahme und die Übermittlung folgender Daten: Flugzeug-Typ und -Kennzeichen, Startort, Anzahl der Personen, ungefähre Ankunfts-/Abflugzeit.

Die Anmeldung kann telefonisch oder per eMail erfolgen:

Telefon 08141 392929
eMail info@flugplatz-fursty.de

Selbstverständlich werden an diesem Tag keine Landegebühren erhoben.

AVGAS 100LL wird gegen Barzahlung verfügbar sein, die veröffentlichten Anflugverfahren (AIP, Jeppesen) sind zu beachten. Die sonst geltenden Zeit- und LFZ-Typenbeschränkungen sind am 17. Mai aufgehoben.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Bei schlechtem Wetter ist der 24.05. als Ausweichtermin vorgesehen. Sollte sehr schlechtes Wetter für den 17.05. prophezeit werden, geben die Organisatoren am Nachmittag des 16.05. auf der Homepage www.flugplatz-fursty.de die Verschiebung bekannt. Also schauen Sie bitte vor dem Abflug noch mal auf die Website oder rufen Sie an (08141 392929), wenn das Wetter zweifelhaft ist.

Alternativer Planungsvorschlag

Laden Sie den alternativen Planungsvorschlag hier Stand 15.02.2008.

Brief an Ausschuss für den Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technolgie

Brief an den Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technolgie

Konzepte für mehr Arbeitsplätze im Landkreis



Planungsvorschlag der BI für die Nachnutzung des Geländes


Zuletzt anlässlich der Landtags-Anfrage von MdL Runge im März 2007 zur Planung der BImA hat die Staatregierung zum Ausdruck gebracht, dass aus Ihrer Sicht ein Kompromiss für alle Nutzer gesucht werden sollte.

Die Bürgerinitiative „Aufsteigen mit Fürsty“ hatte schon im Januar einen entsprechenden Vorschlag gemacht, der hier wiederholt wird, aber im Licht der Planungen der BImA etwas angepasst wurde. Jede Nutzergruppe erhält dabei genügend Platz zur Realisierung ihrer Vorhaben. Die Fahrertrainingsanlage von BMW wird so FFH-verträglich. Bedauerlicherweise wurden seitens der BImA oder der Gemeinde Maisach weder die Betriebsgesellschaft noch die BI in deren Planungen einbezogen, obwohl es solche Vorschläge gab. Auf diese Weise wurden Zeit und Geld verschwendet.

Aufzeigen von Kompromissen in der Nutzung des Geländes

Aus Sicht der Bürgerinitiative sollten möglichst viele der über 600 Arbeitsplätze, die durch den Abzug der Luftwaffe verloren gegangen sind, durch die Erhaltung des Flugbetriebs wieder entstehen, sozusagen als Friedensdividende. Leider wurden durch die über 10jährige Blockadepolitik viele Chancen für immer vertan, und die Aufbauarbeit wird nun umso langwieriger. Dabei sollte eine Infrastruktur, in die bis 1996 unser aller Steuergelder investiert wurden, nicht durch weitere Steuergelder wieder beseitigt werden. Die günstigsten Aussichten dafür bietet dabei ein ziviler Verkehrslandeplatz, der ein wichtiger Pluspunkt für einen Gewerbestandort in einer High-Tech-Region ist, die ansonsten weiter keine Alleinstellungsmerkmale für Gewerbe bietet. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn Sport- und Freizeitanlagen geschaffen werden, jedoch sollte das eigentliche Ziel dabei nicht aus dem Visier geraten.

Die vorgelegte Planung bietet unserer Ansicht nach das größte und am schnellsten realisierbare Potenzial für Arbeitsplätze: Das größte, weil alle Interessenten nach und nach zum Zuge kommen können, das realistischste, weil ohne Beanspruchung von schützenswerter Natur sofort mit der Nutzung des Geländes begonnen werden kann.

Der Flugbetrieb könnte nach Erteilung der Betriebsgenehmigung kurzfristig im Sommer 2008 aufgenommen werden. Das Gelände für die Trabrennbahn liegt zum größten Teil außerhalb des FFH-Gebiets, die Gemeinde könnte also schnell Baurecht dafür schaffen. Die Zufahrt zur Trabrennbahn müsste zunächst über Maisacher Gemeindestraßen gehen, solange ungeklärt ist, ob die Umgehungsstraße mitten durch das FFH-Gebiet gebaut werden darf. Der Trabsportverein hätte Erweiterungsmöglichkeiten nach Osten, falls die FFH-Problematik abschließend in diesem Sinne geklärt ist. Ebenso könnten BMW und die Polizei ihr Fahrertraining zunächst auf der Westseite der ehemaligen Startbahn beginnen, wobei nur geringe Eingriffe in die Natur erforderlich wären. Auf längere Sicht wäre die Bundeswehr vielleicht bereit, weiteres Gelände südlich dieses Bereichs inklusive Gebäude und Shelter an BMW oder die Polizei abzugeben. Dies Gelände liegt ebenfalls außerhalb des FFH-Schutzes und ist weit weg von Wohngebieten, so dass die Lärmemissionen akzeptabel bleiben würden. Eine Alternative bilden die freien Flächen des Gewerbegebiets Hasenheide.

Entwicklung des Verkehrslandeplatzes in den letzten 12 Monaten

Die FFB Betriebsgesellschaft ist mit der Entwicklung zufrieden, berücksichtigt man die beschränkten Entwicklungsmöglichkeiten und die weiter bestehende Rechtsunsicherheit für Investoren und Flugzeughalter. Es gibt eine Warteliste von Interessenten (Investoren und Flugzeughalter) für den Fall der Öffnung. Es gibt Investoren, die aber – unter anderem nach der vorzeitigen Veröffentlichung der Absichten des Flugzeugbauers Diamond im Frühjahr 2006 und dessen damit verbundenen Ausstieg aus politischen Gründen – absolute Diskretion erwarten. Der Bau des Zauns, der das verkleinerte Bundeswehrgelände abtrennen wird, ist bis auf eine letzte Lücke abgeschlossen, eine wichtige Voraussetzung für den Fortschritt des Projekts Verkehrslandeplatz.

Der Rahmenplan zur Konversion im Auftrag der BImA:
Viel Lärm gegen Fluglärm?

In den vergangenen Wochen wurde viel über diese Planung der Firma Froelich & Sporbeck berichtet, insbesondere nach der Präsentation der Planungen durch die Gemeinde Maisach am 19.6.2007. Die Veranstaltung hinterließ viele offene Fragen und verunsicherte Anwohner. „Warum müssen eigentlich wir Lärm gegen Lärm eintauschen?“ lautete eine Frage, die nicht beantwortet wurde. Nun rächt sich, dass die Gegner des Flugbetriebs seit 15 Jahren ein lärmfreies Umfeld als ihr Ziel ausgegeben haben und nun eine Kehrtwendung um 180 Grad machen müssen.

Die folgenden Zahlen sind nicht dazu angetan, die Fluglärmgegner, die vorgeblich im Landkreis die Mehrheit bilden, angesichts der anstehenden Kommunalwahlen ernsthaft von den Vorzügen dieser Planung zu überzeugen.

Nutzer

Anzahl Vollzeit-Arbeits­plätze

Flächen­bedarf (ha)

Betriebszeiten

Anzahl von Veranstaltungen pro Jahr

Ca. Besucher / Pkw pro Jahr

Trabsportverein

8

30

7 – 20 Uhr täglich, Veranstaltungen
bis 23 Uhr

40,
dazu 6 Großrenntage

60.000 /
40.000

BMW Fahrertraining

20

90

Täglich

offen

20.000/ 20.000

Sportzentrum Maisach

1

30

Abends und am Wochenende

12

20.000 / 2000

Polizei-Fahr-
Training

1

60

Täglich, „.. am Wochenende und nachts reduziert“

 

1000 / 600

   zusammen

30

205

 

 

100.000 / 60.000

Flugbetrieb + Gewerbe bei 40.000 Beweg./Jahr

600+

130

Täglich 9-19 Uhr, Ausnahmen
6-22 Uhr

1-2

30.000 / 15.000

 

Quelle: Rahmenplan Maisach und Antrag der Betreibergesellschaft


Wieviel Geld bleibt eigentlich bei wem?

Diese Planung wurde von der BImA initiiert und mit 120.000 Euro Steuergeldern finanziert, um einen höheren Kaufpreis für das Gelände zu erzielen und von Maisach freudig aufgegriffen. Dies ist begründet in der Erfahrung der BImA, dass bei Flugplatzgeländen normalerweise nur ein Käufer auftritt, der dann, nach Ansicht der BImA, einen zu niedrigen Preis zahlt. Der Nutzen eines höheren Kaufpreises, der an den Bund gezahlt würde, wird sich in der Region kaum auswirken, sondern die erwarteten maximal 10 Euro-Millionen Mehreinnahmen werden unbemerkt im Defizit des Bundeshaushalts versickern. Auch die Bundeswehr wird mit ihrem Anteil vom Kaufpreis keinen neuen Arbeitsplatz bei uns schaffen. Weshalb Kommunalpolitiker dies als ihren Erfolg ausgeben, ist für uns nicht nachvollziehbar. Viel günstiger für die Region wäre, wenn BMW seine Handlingkurse in das leer stehende Gewerbegebiet Hasenheide und die angrenzenden Flächen verlegte, weil dann der Kaufpreis an Einheimische oder an die Stadt Fürstenfeldbruck gehen würde.

Der Wertverlust des Geländes trat bereits mit seiner Anmeldung 2002 als FFH-Gebiet ein und wurde vom Eigentümer Bund akzeptiert. Der Freistaat hat damals ein gutes Geschäft gemacht, weil er selbst kein „eigenes“ Gelände ausweisen bzw. niemanden entschädigen musste. Soll dieser Erfolg für Bayern jetzt etwa wieder rückgängig gemacht werden – und warum?

Die Planung lässt die FFH-Problematik im Prinzip ungelöst: Ersatzflächen wurden ohne Verträglichkeitsprüfung nur aufgelistet, die Alternativlosigkeit der Planung und der Nachweis des überwiegenden öffentlichen Interesses gemäß §34 und § 49a BNatSchG bleiben ungeklärt. Aus Sicht der BI werden sich gerade diese Punkte auch nicht klären lassen: Das öffentliche Interesse an einem Verkehrslandeplatz ist dokumentiert im Landesentwicklungsplan (LEP2006), von einem BMW-Testzentrum ist dort jedoch nicht die Rede. Die Planung der BImA ist nicht alternativlos: Der Antrag der Betriebsgesellschaft auf eine Flugbetriebsgenehmigung beweist das.

Der Zeitplan, von dem die zukünftigen Nutzer ausgehen, ist unrealistisch. Im Fall der Autobahn A94 durch das Isatal versucht der Freistaat seit über 20 Jahren vergeblich, ein FFH-Gebiet zu kippen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Gemeinde Maisach, als Träger der Planungshoheit, das ohne den Freistaat allein schneller erreicht. Damit wird eine Investition für alle Interessenten zum unkalkulierbaren Risiko. Das betrifft insbesondere den Trabsportverein, der dringend eine neue Heimat finden muss.

Das BMW-Gelände lässt sich nicht wirtschaftlich betreiben. Nach unserer Schätzung stehen Finanzierungs- und Betriebskosten von ca. 9 Mio € pro Jahr nur etwa 4 Mio € gegenüber, die bei 20.000 Fahrern jährlich hereinkommen werden. Diese Planung dient nicht BMW, sondern nur dem Zweck, den Luftverkehr unmöglich zu machen und würde, bei Verwirklichung, früher oder später zahlreiche zusätzliche Motorsport-Veranstaltungen notwendig machen, um diese Verluste einigermaßen abzudecken. So etwas ist bei einer vergleichbaren Anlage am Baden Airpark bei Baden-Baden bereits geschehen. Ebenso wie in Mendig kämpfen nun Bürgerinitativen gegen den Lärm von Autotestrecken auf Flugplätzen.


BMW Planungsvorschalg für die Nachnutzung des Geländes


Trotz der geplanten hohen Lärmschutzwände, werden die bis zu 150 Fahrzeuge, die an Wochenenden auf dem Gelände herumkurven sollen, insbesondere auf die Anwohner im Süden von Maisach und Gerlinden wirken, wie das Geräusch einer viel befahrene Bundesstraße, etwa die B471.

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